Wie wird Generative KI in Unternehmen wirklich genutzt? Jenseits von Marketing-Hypes fehlen oft belastbare Zahlen aus der Praxis. Wir hatten am vergangenen Mittwochnachmittag die Gelegenheit, als Teilnehmer gemeinsam mit der IMC Fachhochschule Krems die Ergebnisse ihrer umfassenden Studie mit über 1.000 Befragten durchzuarbeiten.
Die gemeinsame Diskussion der Daten war extrem aufschlussreich. Besonders freut uns das Feedback von Studienleiter Prof. Michael Bartz, dass unsere Interpretationen der Daten „sehr spannend waren“ und nun dabei helfen, den Analyse- und Bewertungsalgorithmus der Forschung weiterzuentwickeln. Ein tolles Beispiel dafür, wie Praxis und Wissenschaft voneinander profitieren.
Bevor wir in die Details gehen, hier die wichtigsten Erkenntnisse (Key Findings) der Studie direkt im Überblick:
💡 Die wichtigsten Findings: Zwischen Schatten-IT und Produktivität
Die Daten zeigen, dass KI längst in den Büros angekommen ist – oft aber „unter dem Radar“ und ohne ausreichende Sicherheitsnetze.
Der heimliche Helfer: Rund 44 % der Nutzenden geben KI-generierte Ergebnisse zumindest gelegentlich als ihre eigene Arbeitsleistung aus, ohne die Nutzung transparent zu machen.

Datenschutz-Risiko: Knapp 40 % der Befragten laden sensible Unternehmensdaten in GenAI-Apps hoch – oft ohne böse Absicht, aber mit hohem Risiko für das Unternehmen.

Vertrauen statt Kontrolle: Eine Mehrheit von 60 % überprüft die Ergebnisse der KI nicht konsequent auf inhaltliche Richtigkeit.

Sinnvolle Zeitnutzung: Entgegen der Angst vor „Faulheit“ nutzen 54 % die gewonnene Zeit, um sie in höherwertige, kreative Aufgaben zu investieren, und 64 % verkürzen damit ihre Reaktionszeiten.

Was diese Daten für die Praxis bedeuten
Die Ergebnisse bestätigen, dass die technische Einführung von KI allein nicht ausreicht. Es braucht Governance und eine offene Kultur. Wenn fast die Hälfte der Mitarbeitenden KI „heimlich“ nutzt, fehlen oft klare „Safe Spaces“ im Unternehmen. Mitarbeitende haben Angst, als inkompetent zu gelten, wenn sie Hilfsmittel nutzen – dabei zeigt die Studie, dass gerade diese Nutzer oft produktiver sind.
Diese Erkenntnisse sind Wasser auf die Mühlen unserer Arbeit bei changemy.ai. Sie helfen uns, unsere Algorithmen so zu schärfen, dass sie nicht nur Technologie, sondern auch den Faktor Mensch und Sicherheit präzise erfassen.
Ein großer Dank geht an die IMC Krems und Peter Brandstetter für die fundierte Erhebung und die offene Diskussion der Ergebnisse.
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